E - auto

 

27.03.2020

 

18:30 Uhr

 

"Mit dem Elektroauto in die Sackgasse "

 Warum die E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt

 

 

Buchvorstellung durch den Autor persönlich

mit anschließender Diskussionsrunde

 

 

 

Winfried Wolf

 

 

 

Der Mainstream ist so breit wie nirgendwo: EU-Kommission, Bundesregierung, FDP,  Grüne, VW, VDA und Umweltverbände plädieren für „Elektromobilität“. Bis 2030 soll es 10 Millionen Elektro-Pkw geben. Der Referent belegt, dass ein E-Auto dann, wenn 1:1 gegen einen Benziner ausgetauscht, maximal 30 Prozent CO-2-Reduktion bringen. Doch sie werden ja gar nicht ausgetauscht, sondern ergänzen den Jahr für Jahr wachsenden Pkw-Park und dann ausgerechnet überwiegend dort, wo Autos bereits aus Platzgründen zurückgedrängt werden müssten: in den Städten. Und so sind zwei Drittel  aller E-Autos Zweit- und Drittwagen, Beförderungsmittel für die gehobene Mittelschicht mit Eigenheim, Carport, Wallbox und dem SUV für die längeren Strecken. Eine Verkehrswende sieht für Wolf ganz anders aus: 90% des Verkehrs können zu Fuß, mit dem Rad und den Öffis zurückgelegt werden.

 

 

 

 

Winfried Wolf ist Journalist, Chefredakteur von Lunapark21, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac,

einer der Sprecher des Bündnisses Bahn für Alle und u.a. Autor von

„Mit dem Elektroauto in die Sackgasse“ (Wien 2019)

und – zusammen mit Bernhard Knierim  von

„Abgefahren. Warum wir eine neue Bahnpolitik brauchen“ (Köln 2019). 

 

 

 

 

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© Sabine Marx