„religion“

 

 

19.02.2022

 

18:30 Uhr

 

"Religion "

... ein mächtiges Phänomen menschlicher Kultur?

Dr. Gerd Eisenbeiß

 

Seit Menschen denken können, versuchen sie sich in Natur- und Weltdeutung – nicht zuletzt um sich vor Gefahren und Katastrophen zu schützen. Was kleinräumig und spekulativ begann, wurde in Wechselwirkung mit gesellschaftlichen Ordnungen und Machtfragen systematisiert; so sind sowohl die heutigen Religionssysteme wie auch die Wissenschaft Abkömmlinge dieser Anfänge. Die religiösen Spekulationen werden erst verschwinden, wenn der Mensch in ferner Zukunft zum homo sapiens geworden ist.

 

So wie sich tausende von Sprachen in den verschiedenen Räumen der Erde aus manchmal noch erkennbaren Ur-Sprachen entwickelten, entstand auch eine ähnliche Vielzahl von Religionen in zunächst getrennten Räumen. Mindestens zwei Linien erreichten weltumspannende Bedeutung: die ur-jüdische Religion mit Christentum und Islam als spätere Variationen und die ur-indischen Religionen mit Hinduismus, Buddhismus, Jainismus etc..

 

Im Vortrag werden aus neutraler, analytischer Position Gemeinsamkeiten und Unterschiede beleuchtet, aber auch die heutige Tendenz zu vager „Religiosität“ und „Spiritualität“.

 

 

Dr.-Ing. Gerd Eisenbeiß ist studierter Physiker, arbeitete zunächst als Wissenschaftler am Kernforschungszentrum Karlsruhe.

1973 wechselte er als Referent ins Bundeskanzleramt und später als Referatsleiter in das Bundesforschungsministerium.

Von 1990 bis 2001 war er Programmdirektor für Energie- und Verkehrsforschung beim Deutschen Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie anschließend Vorstand für Energie- und Materialforschung im Forschungszentrum Jülich.

1996 von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie mit dem DGS-Solarpreis geehrt.

Bis 2008 Mitglied der Energie-Beratungsgruppe der Europäischen Kommission.

Seit Pensionierung 2006 beschäftigt mit Beratungen, Vorträgen und privaten Arbeiten zu Themen wie Klimaschutz, Religionen, Volkswirtschaft und anderes wie Kurzgeschichten, Satiren und kleine Gedichte.

 

 

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© Sabine Marx